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Was war 2009 aktuell?

Stolleneinlauf ist fertig

10.11.09 - Bereits am 1. November 2009 wurden die letzten Erdverschiebungen beim Stolleneinlauf im Seebecken vorgenommen. Seither wurden noch diverse Fertigstellungsarbeiten gemacht. In den nächsten Wochen wird nun noch die Sohle und ein Teil der Wände im wasserführenden Stollenteil betoniert. Diese Arbeiten sollten bis Ende Jahr abgeschlossen sein. Im Notfall könnte der Stollen bereits jetzt Wasser aus dem Seebecken abführen.

Durchschlag Umgehungsstollen

20.09.09 - Dank einer rekordverdächtigen Vortriebsleistung von über 16 Meter pro Tag während einer knappen Woche konnte heute kurz nach 11:00 Uhr der Durchschlag für den rund 100 m langen Umgehungsstollen realisiert werden. Damit besteht ab sofort eine Zufahrtsmöglichkeit für schwere Baumaschinen vom Tal zum Gletschersee. In den kommenden Wochen wird nun das Lockermaterial vor dem Einlauf des Entwässerungsstollens abgetragen. Diese Arbeiten sind stark wetterabhängig; sollten aber bei einigermassen gutem Wetter bis zum Winterbeginn abgeschlossen sein.
Rauchaufstieg nach Sprengung beim Portal Umgehungsstollen.

Portal Umgehungsstollen vom Stolleninnern gesehen.

Mineure am Tageslicht oben beim Gletscherseebecken

Aktuelles Foto der Situation beim künftigen Stolleneinlauf

Variantenwechsel beim Durchschlag

11.09.09 - Beim künftigen Stolleneinlauf befindet sich zwischen Felswand und See ein Gemisch aus Eis, Gesteinsschutt und Moräne. Der Felsvortrieb beim Stollenbau ist seit dem vergangenen Wochenende beendet. Die letzten knapp 30 m zwischen Felsen und Seebecken müssen in der vor dem Felsen liegenden Moräne erstellt werden. Seit Montag findet nun der Vortrieb vom Berginnern im Stollen und von draussen beim See statt (siehe Einträge 2. + 11.9.09). Es zeigte sich nun, dass das Material zu wenig stabil ist. Deshalb wird nun eine andere Vortriebsvariante gewählt. Statt die Verbindung zwischen Stollen und See direkt in der Moräne zu erstellen, wird auf höherem Niveau ein ca. 100 m langer Umgehungsstollen gebaut. Mit diesem steilen Stollen soll auf kürzestem Weg eine Verbingung zwischen Berginnern und der freiliegenden Felswand oberhalb des Lockermaterials erstellt werden.
Anschliessend können schwere Baumaschinen durch diesen Umgehungsstollen hinauffahren und von aussen das Lockermaterial vor der Felswand abtragen. Damit wird eine Verbindung zwischen Seebecken und eigentlichem Entwässerungsstollen erreicht. 
Die Änderung der Durchschlagsart sollte aus jetziger Sicht nicht zu einer Verzögerung im Terminprogramm führen. Der Durchschlag resp. die Verbindung zwischen See und Entwässerungsstollen ist immer noch gegen Ende Oktober geplant, sofern das Wetter in den nächsten Wochen mitspielt.

Neuigkeiten zum Gletschersee und der Stollenbaustelle

07.09.09 - Dank dem Temperaturrückgang hat der Gletschersee heute Morgen ein so tiefes Niveau erreicht, wie er seit Anfang April nicht mehr hatte. Mehr dazu ist unter Gefahrenlage zu lesen.
Beim Stollenbau sind noch die letzten zwei Meter Felsen wegzusprengen. Anschliessend geht der Vortrieb durch die Moräne und das Eis in Richtung Seebecken weiter. Weshalb diese Arbeiten viel Zeit beanspruchen und wie dieses schweirige Stück bewerkstelligt wird, ist auf der neu erstellten Seite Durchschlag nachzulesen.
Ab heute wird für einige Tage mit einem Schreitbagger im Einlaufbereich des Stollens beim See oben gearbeitet, um das gröbste Geröll wegzuräumen und damit den kommenden Durchschlag zu erleichtern. Mit dem Durchschlag ist nach wie vor auf Ende Oktober zu rechnen.

Vorbereitungsarbeiten beim See

02.09.09 - Heute wurde mit dem Grosshelikopter Kamov KA 32 A 12 ein Schreitbagger, ein Raupendumper sowie weiteres Material zum Gletschersee hochtransportiert. Mit diesen Maschinen soll der Bereich des Stolleneinlaufs soweit vorbereitet werden, dass anschliessend ein möglichst einfacher und sicherer Durchstich vom See her realisiert werden kann. Ab kommendem Montag wird bei schönem Wetter beim See oben gearbeitet für einige Tage gearbeitet. Der Durchstich ist gegen Ende Oktober vorgesehen.

Wasserausbruch Oberer Grindelwaldgletscher
26.08.09 - Um ca. 16:45 Uhr gab der Obere Grindelwaldgletscher eine grössere Wassermasse frei, welche zu einem raschen Anstieg der Lütschine führte. Das Wasser konnte glücklicherweise weitgehend durch das Gerinne abgeführt werden und es kam nicht zu Überschwemmungen in bewohntem Gebiet. Ursache war wahrscheinlich eine Verstopfung im vorderen Teil des Gletschers, welche zu einem vorübergehenden Aufstau von Wasser führte. Ähnliche, wenn auch bedeutend kleinere Ereignisse waren bereits in den vergangenen Wochen zu beobachten. Das Phänomen ist nichts Neues. So wurde ein ähnliches Ereignis bereits 2003 beobachtet. Der Gletschersee am Unteren Grindelwaldgletscher hatte nichts mit dem Ereignis vom 26.8.09 zu tun.

Infopoint bei Gletscherschlucht

11.08.09 - Der seit einigen Monaten bestehende Infopoint beim Restaurant Gletscherschlucht wurde ausgebaut und mit zusätzlichen Informationen zum Gletschersee und dem Stollenbau erweitert. Zudem sind im Kassenhaus der Gletscherschlucht verschiedene Filmbeiträge zu sehen, welche in den letzten Monaten zum Thema Gletschersee ausgestrahlt wurden. Daneben gibt es im Gebiet Gletscherschlucht folgende Attraktionen:
  • Die Gletscherschlucht kann bis zur Bungee-Jump-Anlage (ca. 150 m) kostenlos begangen werden.
  • Der Wanderweg vom Restaurant Gletscherschlucht zum Berggasthaus Marmorbruch erlaubt einen imposanten Blick von oben in die Gletscherschlucht. Ausserdem sind auf diesem Rundgang die schönen Ergebnisse des diesjährigen Landart-Festivals zu besichtigen.
Rettungsübung Stollen
31.07.09 - Am späten Donnerstagnachmittag wurde eine Rettungsübung im Stollen durchgeführt. Mitglieder der Alpinen Rettung Grindelwald und der Feuerwehr Grindelwald übten die Evakuation von Personen aus dem Stollen. Neben dem Stollenportal im Tal bestehen über die zwei Stollenfenster Fluchtmöglichkeiten nach draussen. Bei Fenster 1 wurde ein Drahseil in die Schlucht gespannt, worüber evakuierte Personen auf den knapp 70m tiefer liegenden Schluchtsteg hinunter abgeseilt werden können. Die Bewährungsprobe dieses Fluchtwegs wurde gestern erfolgreich bestanden.

Felsnadel abgebrochen

24.07.09 - Die markante Felsnadel, welche das letzte grössere Überbleibsel des Felssturzes Schlossplatte war, ist in der Nacht vom 23. auf den 24. Juli grösstenteils zusammengestürzt (Bild). Der Absturz war völlig ungefährlich. Die Felsmassen lagerten sich auf dem Damm im vorderen Teil des Gletschersee ab. Ausgelöst wurde das Ende der Nadel durch den neuen Ausfluss im Gletscherseebecken, welcher im Untergrund Eis zum Schmelzen bringt und damit den stützenden Fuss der Felsnadel aufgelöst hat. 

Installation zusätzliche Kamera Challifirn

23.07.09 - Am vergangenen Dienstag wurde zur Überwachung des Challigletschers eine neue Kamera eingerichtet. Der Challigletscher liegt oberhalb des Dammes vom Gletschersee. Von dort können Eispakete abbrechen und auf den Damm stürzen. Eine Gefahr für das Tal besteht deswegen nicht, aber wenn die Bauarbeiten des Stollens beim See oben ankommen, wären die Arbeiter gefährdet. Um eine permanente Überwachung des Gletschers zu haben und damit die Sicherheit der Arbeiten zu gewährleisten, wurde nun diese Kamera installiert. Die Bauarbeiten beim Einlaufbereich des Stollens dürften ungefähr im Oktober in Angriff genommen werden.

Durchschlag bei Fenster 2
24.06.09 - Gut eineinhalb Monate nach dem Durchschlag des Stollenfensters 1 konnte der Durchschlag bei Fenster 2 realisiert werden (Bild). Damit wurde der zweite von drei Meilensteinen beim Bau des Schrägstollens Gletschersee erfolgreich und sogar etwas vor dem Bauprogramm erreicht (Medienmitteilung). Nun geht der Bau des Stollens mit dem wichtigsten Teil weiter, nämlich jenem Abschnitt zwischen dem Fenster 2 und dem Einlauf beim Gletschersee, durch welchen ab dem nächsten Frühling das Wasser aus dem See abgeleitet werden soll. Der Durchschlag beim Gletschersee oben ist im Oktober vorgesehen. Zu diesem Zeitpunkt sollte sich gemäss den Erfahrungen aus den vergangenen Jahren kein Wasser mehr im See befinden und somit der Durchschlag problemlos möglich sein. Falls wider Erwarten der Seespiegel immer noch hoch sein sollte, wurden bereits Überlegungen anstellt, wie der Durchbruch trotzdem zu realisieren ist.

Wasser fliesst bei Damm hindurch
25.05.09 - Seit heute fliesst durch den Damm beim Toteisriegel Wasser aus dem See in Richtung Gletscherschlucht. Die Fliesswege liegen versteckt im grobem Blockschutt und sind kaum zu erkennen (Bild). Die Kapazität der vorhanden Abflüsse ist relativ gering, denn sie können vorläufig nicht verhindern, dass der See weiterhin ansteigt. Das Durchfliessen des Dammes wird als nicht kritisch beurteilt. Wenn die Entwicklung in gleicher Weise weiter geht, ist davon keine Gefahr zu erwarten. Der Damm wird jedoch regelmässig überwacht, um eine allfällige ungünstige Entwicklung frühzeitig erkennen zu können.

Situation am 23.5.09
23.05.09 15:00 - Die Situation an der Moräne hat sich weitgehend entspannt. Gestern abend sind bei mehreren Abbrüchen zwischen 17:30 und 19:45 Uhr rund 300'000 m3 Material abgestürzt (Bild). Etwa 100'000 m3 sind in den See gelangt und haben in diesem eine Welle verursacht. Diese Welle ist mehrere Meter an den Ufern aufgebrandet, hat aber den Damm in Richtung Gletscherschlucht glücklicherweise nicht überströmt.
200'000 m3 Rutschmasse sind weiterhin in Bewegung, jedoch mit einer Geschwindigkeit, die derzeit keinen Abbruch vermuten lässt. Die verbleibende Rutschmasse wird weiterhin überwacht.
Der Schmelzwassereintrag in den See führt weiterhin zu einem Anstieg des Seespiegels. Mittlereweile ist ein Volumen von 2 Mio. m3 erreicht. Bis der See an der Dammoberkante überläuft fehlen noch 4 m Seeanstieg. Wahrscheinlich wird jedoch schon vorher Wasser durch den Blockschutt hindurchfliessen. Diese Situation wird als nicht kritisch beurteilt, solange sich die überfliessenden Wassermassen in Grenzen halten. Unabhängig von alle diesen Prozessen ist weiterhin jederzeit ein unterirdischer Spontanausbruch oder ein gemächliches Ausfliessen des Gletschersees möglich.

Bildvergleiche Moräne vorher/nachher

Teilabbruch der Moräne ohne Hochwasser erfolgt
22.5.09 22:00 - Heute Abend ist ein Teil der Moräne abgebrochen. Der Abbruch ist in einzelnen Paketen erfolgt und hat daher kein Hochwasser verursacht.

Gefahr eines Moränenabbruchs
22.5.09 19:30 - Die Geschwindigkeiten im Rutschkörper an der Stiereggmoräne haben sich stark beschleunigt. Ein Abbruch bis Samstagabend ist wahrscheinlich. Die Auswirkungen talauswärts lassen sich schwer abschätzen, da z.B. nicht klar ist, ob der Rutsch als Ganzes oder in Teilen abgleiten wird. Da ein Grossabbruch ein Hochwasser in der Lütschine verursachen könnte, wurden in einzelnen Gemeinden von Grindelwald bis Bönigen verschiedene präventive Massnahmen getroffen. Laufende Informationen über die weitere Entwicklung werden über Radio BeO verbreitet (siehe auch).

Rutschgefahr an Stiereggmoräne
20.5.09 - Als eines der möglichen Szenarien sind die Fachleute schon im letzten Jahr davon ausgegangen, dass ein Teil der seitlichen Moräne abgleiten und in den See stürzen könnte. Diese Moräne wurde nun durch den hohen Seestand und den starken Wassereintrag infolge Schneeschmelze in den letzten Wochen sehr stark belastet. Nun haben sich Risse gebildet, welche seit Montagnachmittag überwacht werden. Es ist derzeit nicht klar, ob die Moräne in einem grossen Paket oder in einzelnen Teilstücken abgleiten wird.
Bei einem grösseren Absturz besteht die Möglichkeit, dass ein Teil des Seewassers über den Toteisriegel verdrängt wird und so ein Hochwasser in der Lütschine auslösen kann. Das Ausmass einer solchen Überschwemmung ist sehr schwierig zu prognostizieren, dürfte aber unter ungünstigem Ereignisablauf mit einem spontanen Seeuasbruch vergleichbar sein. Die weitere Entwicklung wird durch die Fachleute überwacht. Neue Informationen zur Entwicklung der Rutschung werden in der täglichen Beschreibung der Gefahrenlage abgegeben.

Neues Phänomen beim Gletschersee

14.05.09 - Die Fachleute haben festgestellt, dass der Wasserabfluss aus der Gletscherschlucht in den vergangenen Wochen geringer war als in den Vorjahren. Auf der Suche nach diesem „verschollenen Wasser“ hat man eine leichte Anhebung der Gletscheroberfläche festgestellt. Dieses Phänomen wurde in den fünf Jahren der Seeüberwachung erstmals beobachtet.
Vermutlich wurde durch Geröll der unterirdische Kanal der Gletscherentwässerung verstopft. Dadurch konnte das Schmelzwasser abfliessen und wurde gestaut. Ein Grossteil dürfte in den See übergelaufen sein. Das restliche Wasser wurde an der Basis des Gletschers gespeichert. Da Eis leichter ist als Wasser, führt dieses Wasser zum Auftrieb des Gletschers, was die Anhebung der Gletscheroberfläche erklärt.
Die gesamte Wassermenge dürfte derzeit um 5 – 20 Prozent grösser sein als das sichtbare Seevolumen. Die maximale Abflussspitze und die Dauer eines Hochwassers werden bei einem spontanen Seeausbruch durch dieses zusätzliche Wasser erhöht. Um das Verhalten des Gletschers besser überwachen zu können, wurde in den vergangenen Tagen ein zusätzliches Überwachungssystem auf der Gletscheroberfläche installiert. Damit soll sichergestellt werden, dass ein allfälliges Auslaufen des unterirdischen Wassers möglichst früh erkannt werden kann. Selbst mit diesem unterirdischen Wasser besteht nach wie vor die Möglichkeit, dass sich der See gemächlich und somit ungefährlich entleert. Die weitere Entwicklung wird durch die zuständigen Fachleute weiterhin intensiv beobachtet.

Spektakuläre, aber ungefährliche Moränenrutschung am 13. Mai 2009
13.05.09 - Heute um ca. 10.30 Uhr fand von der rechten Seeseite aus der steilen Stireggmoräne eine Rutschung von ca. 20'000 m3 statt. Die Rutschmassen erreichten den See und verursachten eine Welle. Dabei ist jedoch kein Wasser aus dem See in die Lütschine ausgetreten. Bei der Rutschung ist eine Staubwolke entstanden, die talauswärts ausgebreitet hat und auch im Dorf Grindelwald zu sehen war. Bereits in den Tagen zuvor (Sonntagabend und Dienstagnachmittag) gab es ähnliche Rutschungen. Die Rutschung war spektakulär aber völlig ungefährlich. Durch diese Rutschung hat sich die Gefahrenlage nicht verschärft. Es ist damit zu rechnen, dass es in den nächsten Tagen noch weitere solche Rutschungen geben wird.

Seebecken kurz nach der Rutschung vom 13. Mai 2009.

Anstieg Pegel Gletschersee stagniert
08.05.09 - Seit rund einer Woche hat sich der Anstieg des Seepegels stark verlangsamt. Täglich aktualisierte Informationen zur Lage beim Gletschersee sind auf dieser Seite zu finden: Gefahrenlage. Einige Kennzahlen zum aktuellen Seestand:

  • Fläche ca. 90'000 m2
  • Länge knapp 700 m
  • Breiteste Stelle ca. 300 m, schmälste Stelleca. 80 m
  • Mittlere Tiefe ca. 16 m, tiefste Stelle ca. 35 m

Zusätzliche Kamera beim See
07.05.09 - Zur Verdichtung des Überwachungsnetztes wurde eine zusätzliche Kamera installiert, welche den See von Süden her gegen den Toteisriegel aufnimmt. Die Kamera ist dann v.a. beim Betrieb des Stollens notwendig, damit man erkennen kann, wie der Einlauf in den Stollen funktioniert. Da die Kamera aber auch für die Überwachung des Seezustandes wichtige Dienste leistet, wurde sie bereits vor Inbetriebnahme des Stollens installiert.

Stollenbau: Durchschlag Fenster 1
01.05.09 - Heute wurde das erste von zwei Fenstern in die Gletscherschlucht durchschlagen. Damit wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht (mehr).

Installationsarbeiten für die neue Kamera.
See füllt sich
12.4.09 - Der Gletschersee füllt sich seit dem vergangenen Wochenende durch die starke Schneeschmelze. Weitere Informationen siehe Gefahrenlagen.

Automatische Kamera wieder in Betrieb
6.3.09 - Am vergangenen Freitag wurde der Mast der automatischen Kamera bei der Bäregg neu und verstärkt wieder aufgestellt. Diese wurde bei einem Sturm im November umgerissen. Der Wiederaufbau verzögerte sich wegen dem schlechten Wetter im März, doch ab sofort ist wieder täglich das aktuelle Bild vom Gletschersee zu sehen. Damit steht dem Überwachungsteam wieder eines der wichtigsten Hilfsmittel zur Verfügung.

Schwellenkorporation Bödeli Süd beschliesst Kredit für Kostenbeteiligung am Stollenprojekt
11.3.09 - Am 10. März 2009 hat die Schwellenkorporation Bödeli Süd eine ausserordentliche Mitgliederversammlung im Kirchegemeindehaus Matten abgehalten. Die 84 Korporationsmitglieder haben dem Kostenteiler und daraus folgendem Kredit über rund 4.3 Mio. Franken an den Bau des Schrägstollens Gletschersee in Grindelwald mit 86%-Jastimmenanteil zugestimmt.

Schutzmassnahmen für die Region Interlaken
16.2.09 - Das kantonale Führungsorgan beschafft für 500'000 Fr. mobile Hochwassersperren, welche für den Sommer 2009 dem Regionalen Führungsorgan Bödeli zur Verfügung gestellt werden sollen. Damit sollen Schäden bei einem allfälligen Ausbruch des Gletschersees bis zur Inbetriebnahme des Stollens im Frühling 2010 eingegrenzt werden können (mehr).

Infoflyer Stollenbau
29.1.09 - Für die Bevölkerung und Touristen wurde ein Infoflyer zum Stollenbau in den Sprachen Deutsch, Französisch und Englisch erstellt.

Infoflyer Bau Schrägstollen auf Deutsch (304 kb) 
 
Infoflyer Construction de la galerie en français (304 kb)   
  
Infoflyer Building of the Gallery in English (303 kb)   
     
Grosser Rat verabschiedet Rahmenkredit 
20.1.09 - Am 19. Januar 2009 hat der Grosse Rat des Kantons Bern dem Rahmenkredit über 12.250 Millionen Franken für Kantonsbeiträge an Schutzmassnahmen gegen den Ausbruch des Gletschersees in Grindelwald einstimmig zugestimmt. Damit kann der Kanton Bern der Schwellenkorporation Grindelwald einen Beitrag an den Bau des Schrägstollens leisten.
Startschuss Stollenbau erfolgt
15.1.09 - An einem Anlass für die am Bau beteiligten Personen, Anwohner, Gemeinde- und Schwellenkorporationsvertreter von Grindelwald und den unterliegenden Gemeinden sowie Tourismusvertreter u.a.m. wurde am 15. Januar 2009 ist der offizielle Startschuss für den Baubeginn des Schrägstollens erfolgt.

Baubeginn Schrägstollen 
13.1.09 - Diese Woche wird mit dem Bau des Entwässerungsstollens Gletschersee begonnen (mehr). Der Baufortschritt und wichtige Informationen werden jeweils auf dieser Webseite aufgeschaltet (Link).   
 
Schwellenkorporations-Versammlung beschliesst Projekt 
12.1.09 - Die Mitgliederversammlung der Schwellenkorporation Grindelwald hat am 8. Januar 2009 das Projekt Schrägstollen und den dazu notwendigen Kredit über 15 Millionen Franken beschlossen. 

Automatische Kamera beschädigt 
9.1.09 - Ein starker Fönsturm Ende November hat die automatische Kamera bei der Bäregghütte beschädigt. DieKameraanlage wurde heute geborgen und mit dem Helikopter ins Tal geflogen. Ab Ende Februar sollten nach der Reparatur wieder aktuelle Bilder des Gletschersees zu sehen sein.